Kommentar zum Scheitern der Münchner Koalitionsgespräche SPD – Grüne – ÖDP

Meldung im Original

Christoph Dold, Sonntag, den 11. Mai 2014:


Die Stadt München ist Eigentümer der SWM, einer der größten Energieversorger Deutschlands. Zwei Jahrzehnte rot-grüne Koalition sind eine wunderbare Möglichkeit, zu demonstrieren, wie eine nachhaltige Energieversorgung ökonomisch und ökologisch funktioniert. Damit könnte man die Argumente derer widerlegen, die die Scheindebatte um die technische Machbarkeit der Energiewende und deren Kosten befeuern und bewusst oder unbewusst im Dienst derer stehen, die mit Hilfe einer zentralen Energieversorgung und Monopol-Strukturen die Bürger bestehlen.
Und da fällt den Münchner Grünen jetzt ein, dass man mal eine Studie machen könnte? Nachdem unter rot-grün die Kohle-Verstromung in München nie gekannte Höhen erreicht hat?
Mein Antrag ist eine Umbenennung der Grünen in „die Farblosen“, um Verwirrung zu verhindern. Es gibt bestimmt noch viele Menschen, die die Grünen aufgrund ihres Namens und der Entstehungsgeschichte mit nachhaltiger Politik im Dienste des Menschen und der Natur verbinden. Ein solcher Wählerauftrag entspräche nicht mehr der Realität der „grünen“ Entscheidungen.
Christoph Dold

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