Das neue Reich Gottes

Dezember 25, 2007

Das Buch „Die geheime Botschaft von Jesus“ verändert gerade mein Leben:

Wenn Jesus vom „neuen Reich Gottes“ spricht, meint er damit nicht das, was nach dem Tod passiert. Das „neue Reich Gottes“ hat mit seiner Ankunft auf der Erde begonnen und jeder kann heute Teil dieses neuen Reiches sein, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion und ideologischer Gesinnung.

Jesus ist für mich schon länger ein Vorbild und seit einiger Zeit frage ich mich in verschiedensten Situationen, was er wohl an meiner Stelle getan hätte. Doch jetzt fühlt sich das anders an. Zumindest unterbewusst bin ich immer davon ausgegangen, dass es dieses „neue Reich Gottes“ zu erreichen gilt. Schliesslich kann doch diese Welt mit all ihren Verwirrungen und Grausamkeiten nichts damit zu tun haben, was ich mir unter einem „Reich Gottes“ vorstellen kann.

Diese neue Sichtweise hat die Macht, meinen Alltag zu revolutionieren. Dass ich und jeder Mensch auf diesem Planeten in jedem Moment Teil dieses „neuen Reichs Gottes“ sein kann, erfüllt mich mit Würde und Demut. Es gibt den Dingen, die passieren, vor allem meinen Beziehungen, eine neue Dimension und großen Wert.

Mahatma Gandhi sagte: Du musst die Veränderung sein, die Du in der Welt zu sehen wünscht.

Ich bin kein Bibelforscher und kann mir deshalb kein Urteil erlauben, wie gut diese Lehre wissenschaftlich in der Historie verankert ist. Aber ich spüre, dass diese Auslegung der frohen Botschaft für mich die lebendigste und abenteuerlichste ist. Gerade die Deutung von Jesus als politischem Akteur finde ich spannend. Und ich habe sie bisher sehr vermisst.

Ich danke Brian D. McLaren für seine wertvollen Erkenntnisse.

Danke 2007

Dezember 23, 2007

Es gibt Momente, in denen ich mehr als sonst das Gefühl habe, dass Gott mich führt und dass alles, was ich in meinem Leben lernen und erfahren durfte der Umsetzung eines Plans dient, den nur Gott kennt. So einen Moment erlebe ich gerade. Heute möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die mich 2007 begleitet und gefördert haben. Ich fühle mich von Wohlwollen umgeben und das bestärkt mich auf meinem Weg.

Ich verneige mich vor

Jesus Christus, der mir die Orientierung gibt, die ich brauche.

Mahatma Gandhi, dessen Art und Weise zu wirken mich zutiefst bewegt und der für mich eine Referenz für das ist, was ein Mensch an Liebe in der Welt auslösen kann.

Franz von Assisi, den ich im Musical „Franky“ mit meiner früheren Theatergruppe darstellen durfte. Sein Mut und die Radikalität, mit der er sich von weltlichen Werten abgewendet und einem Leben für Gott zugewendet hat, ist für mich Inspiration.

Michail Chodorkowski, der alles Weltliche geopfert hat um seinen Werten treu zu bleiben und jetzt statt sich auf seinen Milliarden auszuruhen im Gefängnis sitzt. Ich brauche Vorbilder wie ihn.

Konstantin Wecker und Georg Schramm für ihre Leidenschaft und Schonungslosigkeit, mit der sie mich anstacheln und ermahnen, mich für eine liebevolle Welt einzusetzen.

Jürgen Roth und Werner Rügemer, zwei Journalisten, die viel einsetzen und riskieren, um aufzuzeigen, was in Deutschland hinter den Fassaden passiert.

der City Church München, einer jungen, dynamischen Christengemeinde. Für euren herzlichen Empfang, eure Einladung, mich ganz bei euch einzubringen und die Möglichkeit, meinen Glauben zusammen mit euch zu entwickeln und praktisch umzusetzen.

Oliver Peil, Pastor der City Church. Für die inspirierenden Gespräche, Deine Ehrlichkeit, Offenheit und Dein Engagement für mich. Ich bewundere deinen Mut, Dich öffentlich für ein liebevolles Zusammenleben auszusprechen und einzusetzen.

Felix Schmidt. Durch Dein Engagement bin ich Teil von Gruppen, in denen ich gerne meine Zeit verbringe und die mich sehr bereichern. Du bist Mitinitiator meiner beiden Urlaube und eine super Informationsquelle und ein spannender Gesprächspartner wenn es um globale Machtverhältnisse und alternative Lebenskonzepte geht.

Hanno Langfelder. Für die Erfahrung, gemeinsam mit Dir die „Happy Hour“ zu leiten und in dieser Funktion und als Freunde gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Und dafür, dass Du Dich von gesellschaftlichen Ereignissen und Entwicklungen so stark berühren lässt und den Mut hast, das zu zeigen (Juhu, ich bin nicht allein!).

Johannes Wagner. Deine Buchempfehlung „Der ungezähmte Mann“ hat mich zurück zu Gott gebracht und unsere Gespräche an dem einzigen Tag, an dem wir uns dieses Jahr gesehen haben, beeinflussen mein Leben nachhaltig und positiv.

Meiner Familie. Dafür, dass ich weiß und spüre, wie sehr ihr mich liebt und dafür, dass ich immer auf euch zählen kann.

Den Mitgliedern der „Happy Hour“, einer Art Laien-Supervisionsgruppe innerhalb meines Freundeskreises. Dafür, dass ihr diesen Traum, den ich vor der Entstehung bereits hatte, durch euer Engagement möglich und lebendig macht. Und für das Vertrauen, mit dem ihr euch führen lasst.

Den Mitspielern von SIE HABEN DA WAS. Für die vielen bereichernden Sessions und dafür, dass ich fast jedes Mal Tränen lache.

Meiner früheren Theatergruppe von Sankt Joseph und unserem Leiter Martin Decker. Für viele spannende Aufführungen und Proben und dafür, dass ich in die Rolle des Franz von Assisi schlüpfen durfte und darin so toll von euch unterstützt wurde.

Den Leitern und Teilnehmern meiner Theatertherapie-Ausbildung. Für unglaublich lange und erlebnisreiche Tage in Freiburg, die mich verzaubert und inspiriert haben.

Meiner Mitbewohnerin und meinen Nachbarn. Dafür, dass ich auch wegen euch immer gerne nach Hause komme.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses DANKESCHÖN so sehr berührt.

Gleichzeitig berührt mich, wie lange die Liste geworden ist, obwohl ich mich nur auf die wichtigsten Menschen und auf 2007 beschränkt habe. Ich fühle mich reich beschenkt.

Ich hoffe es ergibt sich die Gelegenheit, eine Party mit euch allen zu feiern!

Winter-Wanderung

Dezember 16, 2007

 

während meinem Aufenthalt in Haus Hammer am 16.12.2007

Einmal mehr hat mich das Wandern und Beten im Winterwald inspiriert.

Plopp – ein inspirierender Gedanke nach dem anderen taucht auf:
Möglichkeiten, Probleme anders und kooperativer zu lösen
Möglichkeiten, meine Lebensbereiche zu verbinden
Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Ähnlich-Gesinnten

Anscheinend brauche ich die Einsamkeit, um die Gemeinsamkeit zu gestalten…